Wer bremst verliert! – heisst es so schön…

Wozu ist eine Bremse da?

Dass dein Auto, Motorrad, Fahrrahd, LKW, Traktor etc. eine Bremse hat und was sie im Groben tut (nämlich dein Fahrzeug bremsen), da gehen wir jetzt mal davon aus, dass du das bereits weisst. 

Aber hast du dich schon einmal gefragt „Wie genau funktioniert eine Bremse? Ach nein? Dann spring zum Ende des Artikels.

Und für alle anderen; los geht’s mit der Erklärung wie eine Bremse bremst.

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Die Bremse ist eines der wichtigsten Elemente überhaupt an deinem Auto. Denn sie bringt deinen fahrbaren Untersatz in sicherer Distanz wieder zum Stehen. Du hast an deinem Auto jeweils eine Bremseinheit pro Rad. 

Die wichtigsten Teile daran sind Bremsschlauch, Bremssattel, Bremsbeläge und die Bremsscheibe. Dabei handelt es sich um Verschleissteile, also Elemente deines Autos, die regelmässig überprüft und ersetzt werden müssen.

Es ist wichtig, dass ein Fachmann diese Aufgabe übernimmt, denn ein Bremsversagen ist weder für dich, noch die anderen Verkehrsteilnehmer lustig...

Falls du ein neueres Auto hast, kann es sein, dass es von selbst erkennt, wann deine Bremsen gewartet werden sollten. Das ist aber dann kein Grund zur Panik, die Signale sind so ausgelegt, dass sie dir noch genügend Sicherheitsreserven bieten. Allzu lange solltest du das aber dann nicht mehr aufschieben.

Sobald du den Bremsencheck brauchst, meldest du dich beim Carhelper Team und wir suchen dir den passenden Fachmann und attraktive Offerten heraus, damit du wieder sicher unterwegs bist.

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Eine professionelle Überprüfung der Bremsen ist eine lohnenswerte Investition, denn sie hält dein Auto betriebssicher und kostet im Vergleich zu anderen Verbrauchsteilen relativ wenig. Neben der Materialprüfung wird beim Service die Bremsflüssigkeit kontrolliert, denn diese solltest du alle zwei Jahre wechseln lassen. 

Wie funktioniert das überhaupt mit den Bremsen?

„Hä, Bremsflüssigkeit? Das jetzt auch noch?“ fragst du dich jetzt vielleicht. Da kommen wir gleich dazu. Aber eines nach dem andern.

Alles fängt damit an, dass du deinen rechten Fuss auf die Bremse stellst und drauf drückst. Soviel weisst du (hoffentlich!) noch aus deiner Fahrschule. Hier endet bei den meisten Autofahrern dann auch das Verständnis, was die Bremse betrifft. Dein Job ist mit dem Tritt auf das Pedal erledigt, aber für das Bremssystem deines Autos geht es erst richtig los.

Durch eine Hebelwirkung wird deine Fusskraft auf den sogenannten Bremskraftverstärker übertragen. Durch Unterdruck gesteuert unterstützt er dich, indem er deine Körperkraft mit hydraulischer Bremskraft ergänzt.

Vom Bremskraftverstärker geht es weiter in den Hauptbremszylinder, dieser drückt über vier verschieden lange Bremsleitungen und –schläuchen Bremsflüssigkeit zu den vier Bremssätteln, die an den Radnaben befestigt sind.

Wenn die Bremsflüssigkeit deine Bremssättel erreicht hat, schieben sich in deinen Bremssätteln Kolben heraus. Ab dem Punkt wird es mechanisch. Die ausgefahrenen Kolben drücken direkt auf die Bremsbeläge und die wiederum umarmen ganz liebevoll deine Bremsscheiben. Durch diese feste Umarmung entsteht hohe Reibung zwischen dem Pärchen.

Diese Reibung hat zur Folge, dass dein Auto immer langsamer wird, solange du auf deinem Bremspedal bleibst. Wenn du deinen Fuss von der Bremse nimmst, wird der liebevolle Akt von Bremsbelag und Bremsscheibe unterbrochen und dein Auto bewegt sich ohne weitere Bremsleistung weiter fort.

Kurzum: Durch Flüssigkeit die von einem Ort zum anderen gedrückt wird und dieser Druck in Reibung umgewandelt wird. So kommt die Bremswirkung zustande.

Wann ist es sinnvoll die Bremsklötze und die Bremsscheibe zu wechseln?

Für Verschleissteile an deinem Auto gibt es Richtlinien wann diese ersetzt werden sollten. Auch bei den Bremsklötzen und Bremsscheiben.

Aber woher sollst du wissen, wann es soweit ist?

Während ein Fachmann das im Schlaf kann, ist das für einen Laien nicht ganz einfach zu beurteilen, da die Bauteile im montierten Zustand kaum sichtbar sind und es bei den Belägen auf Millimeter ankommt. Wir haben aber trotzdem einige Tipps für dich parat, auch wenn du (noch) kein Bremsenprofi bist.

Zunächst mal, wie sehen Bremsklötze aus?

So.

Hersteller haben auf die Frage „wann ist der Bremsklotz verschlissen“ reagiert und haben verschiedene Methoden entwickelt um dem Benutzer zu signalisieren, wenn die Bremsklötze verschlissen sind.

Eine davon ist die Verschleissanzeige im Bordcomputer. Die zeigt dir bequem an, wann die Bremsen durch sind und gewechselt werden sollten. Einige zeigen dir gar die verbleibenden Kilometer an, die du damit noch zurücklegen kannst.

Andere Bremsen entwickeln ein hörbares Quietschen beim Bremsen und signalisieren dir so, dass es bald Zeit für einen Besuch in der Garage ist.

Die Bremsklötze sind allerdings nicht das einzige Verschleissteil am System. Auch die Bremsscheiben sollten regelmässig geprüft werden. Die Scheiben sind sogar noch einen Zacken schärfer zu beurteilen.

Während der Fachmann mit einem speziellen Messgerät die Bremsscheibe messen muss, kann der Laie nur eines tun und zwar mit dem Finger fühlen wie hoch die Kante an seiner Bremsscheibe ist. Ist die Kante stark zu spüren, solltest du unbedingt den Fachmann aufsuchen.

Vernachlässigst du die Bremsen deines Autos, sparst du definitiv am falschen Ort. Die Bremse ist eines der wichtigsten Teile die zur Sicherheit deines Autos beiträgt.

Wenn du dein Auto regelmässig in die Werkstatt bringst, brauchst du dir jedoch keine Sorgen zu machen. Die Bremsanlage wird anlässlich jeder Inspektion überprüft. Carhelper hilft dir dabei, den richtigen Partner zu finden.

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